Eintracht Frankfurt – BVB

Veröffentlicht: 1. September 2009 von juetty in Profis
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…Nachdem ich nun also unverhofft zu stolzen 6 Stunden Schlaf gekommen war, konnte ich am Samstagmorgen um kurz vor 7 quasi wie neu geboren in den Tag starten. Schnell noch die nötigsten Hygieneartikel benutzt und ab  in Richtung Bahnhof zum WET-Haufen und dann rüber nach Frankfurt. Hier kamen wir auch, wenn man von der zeitweiligen Bierknappheit mal absieht, relativ entspannd und ohne Zwischenfälle kurz vor 14 Uhr an.  Nun also auf zum Stadion. Eigentlich nichts spannendes, aber nach den vergangenen Problemchen zwischen Dortmund und Frankfurt konnte man auf dem Waldweg zum Stadion doch eine gewisse Anspannung spüren. Sowohl bei Fans als auch bei der Polizei. Der Böse Buhmann sprang aber, soviel darf ich schonmal verraten, weder auf dem Hin- noch auf dem Rückweg von den Bäumen.

Am Stadion angekommen stand nun eine sehr gründliche Kontrolle für unsere komplette Zugbesatzung an. Wir wurden zu einem seperaten Eingang geführt und die sympathischen Ordner kontrollierten in Windeseile alle Borussen. Der Einlass zog sich doch etwas in die Länge.Aber irgendwann waren auch wir drin und durften…warten. Die Polizei hielt alle soeben kontrollierten Fans noch eine ganze Weile hinter dem Eingang zum Stadiongelände fest. Wieso sie das tat weiß ich auch nicht so wirklich. Nach einer Stunde Sonndenbad durften die 600-700 Fans dann aber um 15:00 Uhr die 200 Meter Gästeblock laufen. Also rein in den Block und abgehen! Naja, also fast… Erst müssen natürlich nochmal alle gründlich abgetastet werden! Es könnte sich ja zwischenzeitlich jemand einen Säbel aus dem Arsch gezogen haben.

Waren die ganzen Aktionen bislang sehr ruhig und ohne großatiges Murren über die Bühne gebracht worden, wurd es einigen nun zu bunt. Es wurd laut, es wurd agressiv(sowohl von Ordnern als auch Fans), es wurde der Blocksturm erprobt, es kam die Polizei, es gab Tränengas usw. Insgesamt ein sehr merkwürdiger, aber sicherlich deeskalierender Auftritt von Polizei und Ordnern.

Wir kamen jedoch irgendwann tatsächlich noch in den Block und konnte noch ein bißchen Fußball sehen. Allerdings müssen wir feststellen, dass der BVB noch nicht so richtig in Fahrt kommt. Einige spielten ganz schön mies und wir können uns trotz 1:0 Führung mit dem schlußendlichen 1:1 glücklich schätzen.

Die Stimmung lässt sich sowohl für die Frankfurter als auch für die gut 5000 Dortmunder gleichermaßen zusammen fassen: Über weite Strecken des Spiels war zu wenig los, auch wenn es dann und wann mal ordentlich laut wurde. Also insgesamt so lala… Des weiteren hatte Frankfurt jeweils zu Halbzeitbeginn noch 2 Kleinigkeiten vorbereitet. Zu Spielbeginn gab es eine kleine aber hässliche Choreo. Auf einem überdimensionalen Bettlaken war deren Adlerkopf  zu sehen. Abgerundet wurde das Bettlaken von einem „Eintracht Frankfurt“ Spruchband und einigen Fahnen im Aussenbereich der Tribüne. gääähn

Zu Beginn der 2. Halbzeit gab es über die komplette Tribüne ein großes Spruchband mit der Aufschrift: Mit uns ist nicht gut Schnitzel essen! 3 Minuten hing es dort und so lange durfte man sich auf eine Retourkutsche der Frankfurter vorbereiten. Es war schließlich aber viel Wind um wenig. Es hingen nach dem Einholen des Spruchbands einige schwarzgelbe Sachen an deren Zaun, aber die Sachen die da hingen wurden vom Großteil eher mit einem müden Lächeln hingenommen. War dann auch eher Kategorie gääähn

Also zum Rückweg: Alle Mann rein in den bereitgesetllten „Sonderzug“ nach Gießen. Erfahren, dass er nicht über den Frankfurter Hbf fährt, alle Mann raus aus dem bereitgestellten „Sonderzug“ nach Gießen, Info bekommen, dass der Zug dann doch über den Hbf fahren soll und wieder alle Mann rein in den bereitgestellten „Sonderzug“ nach Gießen. Am Hbf dann schnell das wichtigste in den Zug geladen und ab in Richtung Heimat. Bis Dortmund ereigneten sich der menschlichen Klaschpappe Achim, dem weltschnellsten Biertrinker Horti und mir aber keine allzu spannenden Ereignisse mehr, womit der Bericht dann hier endet.

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Kommentare
  1. Ein Besuch in der Hauptstadt des Verbrechens…

    Man kennt sie ja, diese Tage an denen man aufsteht und schon auf dem Hort der Ruhe und Glückseligkeit spürt, dass der Tag außer viel heißer Luft wenig Erbauliches bringen wird. So wars auch am vergangenen Samstag, als der Spielplan den Ballspielverein …

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