Ultras XY über den BVB-Anhang

Veröffentlicht: 14. Mai 2010 von juetty in Sonstiges gefährliches Gedankengut

Willkommen im Sommerloch!

Bevor ich mich selber auch nochmal zu einem Saisonrückblick hinreißen lassen werde, habe ich nun erstmal versucht Stimmen unserer Gegner aufzutun. Da ich denke, dass die Meinung von „Hans-Werner“ im örtlichen Fanforum nicht unbedingt aussagekräftig sein muss, hab ich mich bei der Suche ausschließlich auf die jeweiligen Ultragruppen beschränkt. Die sollten zumindest diverse Vergleichswerte habe…

Biddeschön:

1.  Spieltag, Wilde Horde Köln: Die Dortmunder Südtribüne zeigte in dieser Phase des Spiels auch ein ums andere Mal welches Potential in ihr steckt, jedoch hielt der Gästeblock gut dagegen und feierte jede Parade unseres Schlussmannes.

2. Spieltag, Chosen Few Hamburg: Der Dortmunder Anhang war, auch dem Spielstand entsprechend, irgendwann eher zurückhaltend. Zwar waren viele Dortmunder mitgereist, allerdings weit nicht so gut aufgelegt wie noch in der vergangenen Saison. Trotzdem zählt der Auftritt der Schwarz-Gelben in der Saison eigentlich immer zu den Besten.

5. Spieltag, Schikeria München: Auf Dortmunder Seite war die Stimmung wie immer. Nach dem Tor schon übelst laut, ansonsten viel Optik, wenig Akustik.

6.  Spieltag, Brigede Nord Hannover: Um die 6000 Schwarzgelbe werden es unterm Strich gewesen sein, die den Süden unseres Stadions in Beschlag nahmen. Zwar sind die Dortmunder aufgrund ihres Spitzenplatzes in der Diziplin “ Verlieren von Schals und Fahnen“  sicherlich nicht die Berüchtigsten, trotzdem sind die immer ordentlich vertreten!

7. Spieltag,  UGE: Stimmungstechnisch konnte die Süd am Anfang noch mithalten bzw. war streckenweise Stärker als der Gästenanhang, baute aber immer weiter ab und war nach dem Tor so gut wie tot.

10. Spieltag, Ultras Leverkusen: Die 6500 Gäste aus Dortmund konnten durchaus überzeugen und rockten – auch durch den Spielverlauf begünstigt- gut ab.

11. Spieltag, Harlekins Berlin: Nachdem schon die „Desperados Dortmund“ sich aufgrund verlorener Gruppenmaterialien als Gruppe aus der Südtribüne vorerst zurückgezogen hatten, verzichtete nun auch die Gruppe „The Unity“ auf ein einheitliches Auftreten im Stadion, da auch ihnen einiges an Material verloren gegangen war. Dementsprechend machte die Südtribüne optisch kaum etwas her. Akustisch wurde es zwar hin und wieder ziemlich laut, wobei es aber über weite Strecken auch sehr ruhig um die „Gelbe Wand“ wurde.

13. Spieltag Ultraszene Mainz: Die Hausherren waren auch nur sporadisch zu hören, trotz einer so riesigen Kurve. Leider machte auch dort nur ein größerer Pulk in der Mitte die Stimmung, bis auf die ein oder andere Hüpfeinlage, die dann sehr gut rüber kam.

18.spieltag, Wilde Horde Köln: Der Anschlusstreffer (Für Köln) weckte die bis dato in einigen Momenten zwar gute, aber leider wie immer sehr spielabhängige Südkurve auf. Diese übernahm ab sofort wieder die Oberhand im eigenen Stadion, nachdem zuvor der Gästeanhang durch teils geschlossenen und lauten Support beeindruckte, und peitschte die Mannschaft nach vorne.

19. Spieltag,  Chosen Few Hamburg: Die Südtribüne konnte mehrmals laut vernommen werden, aber auch hier ist sicherlich eine Steigerung in puncto Ausdauer möglich. Laut sind sie jedenfalls.

22. Spieltag, Schickeria München: Glück hatten wir, dass der Dortmunder Anhang diesmal nicht an die ordentliche Auftritte der Vorjahre anknüpfen konnte, sonst hätten sie uns wohl in Grund und Boden gesungen.

23.Spieltag,  Brigade Nord Hannover: Die Dortmunder Südtribüne war hingegen aktiv wie selten zuvor. Gerade zu Anfang der Partie und gegen Ende war bei uns einiges zu hören. Allerdings geht das Häufchen in der Mitte des Blocks optisch in der großen Kurve gänzlich unter.

24.Spieltag, UGE: Der Gästeanhang war ebenfalls früh im Stadion, gut kam besonders der Blocksturm der Szene DO und der sehr geschlossenen Anfeuerung in der ersten Halbzeit an. Der Dortmunder Support war bezüglich der Lautstärke in der ersten Hälfte das Lauteste, was die Arena in den letzten Jahren gehört hat.

26. Spieltag Ultras Bochum: Auf Bochumer Seite Enttäuschung und Frustration, während das Borussenpack, dessen Ultragruppen es inzwischen allesamt vorziehen, ihre Lappen zuhause zu lassen, bevor sie in flasche Hände geraten, fleißig abfeierten.

28. Spieltag, Harlekins Berlin: Gut 15 000 Borussen verteilten sich nahezu im gesamten Stadionbereich und was die Dortmunder hier gesanglich ausrichteten, hat es an Lautstärke und Geschlossenheit in den letzten Jahren nicht gegeben. Abgesehen von den Pokalfinals war das, obwohl nicht sehr konstant und durchgängig, der beste Auftritt einer Gästekurve in den vergangenen Jahren.

30. Spieltag Ultrasszene Mainz: Ziemlich beeindruckend war die Umsetzung der Dortmunder, bei denen sich wirklich der gesamte Block beteiligte. (An der 10-Minütigen Schweigeaktion) Anschließend auch eine sehr überzeugende Mitmachquote im Gästeblock, erst gegen Ende wurde es dort stiller.

32. Spieltag, Ultras Nürnberg: Die Gäste aus Dortmund starteten ebenfalls lautstark in die Partie, und gaben mit Fahnen und einen gesamten Gästebereich in gelben T-Shirts ein schönes Bild ab. Die Zaunbeflaggung war ungewohnt schwach, resultiert aber aus der Zurückhaltung der Ultrà-Gruppen in Dortmund, nachdem sie einen großen Materialverlust an unsere Freunde verzeichnen mussten. Erwähnenswert ist auch die kleine Raucheinlage, die nach dem Führungstreffer im Oberrang zur Schau gestellt wurde. Unterm Strich, wohl einer der besten Auftritte einer gegnerischen Fanszene in den letzten Jahren im Max-Morlock-Stadion.

33. Spieltag, Weekend Brothers: Die Heimkurve mit starker Leistung, durchgängig zu hören, ab und an brachial laut, da gibt’s nicht viel zu mäkeln, bester Heimsupport in dieser Saison.

34. Spieltag, Wilde Jungs Freiburg: Über fünftausend Dortmundfans bevölkerten unsere Stadion, konnten aber supporttechnisch nicht überzeugen – was mit Sicherheit auch mit dem Fernbleiben der Dortmunder Ultras zu tun hatte, von denen ein Teil bei der Ankunft in Freiburg in Polizeigewahrsam genommen wurde.

Ps: Über die Sommerpause dürften von ein paar Gruppen noch was online gehen. Das werde ich dann bei Zeiten nachtragen.

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