BV Borussia – FSV Mainz 05

Veröffentlicht: 21. März 2011 von juetty in Profis
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Endlich wieder BVB! Die letzten 2 Bundesligaspiele hatte ich ja bekanntlich nicht besuchen können und so war die Vorfreude am Samstag doch etwas größer als sonst üblich. Zusammen mit Pudding, Heiko und Achim ging es mit dem Zug von Reken aus nach Dortmund, wo wir zum einen den Herrn Suddenberger aufgabelten und uns noch etwas von den Nachmittagsspielen anguckten, ehe es zum Westfalnstadion ging.

Das Spiel begann dann wie man es sich erhofft hatte. Schon nach 8 Minuten gelang Hummels die Führung und 10 Minuten später hatte Sahin, per Elfmeter, schon das 2:0 auf dem Fuss. Allerdings vergab er den Elfmeter und damit wohl auch eine Art Vorentscheidung. In der Folgezeit blieb der BVB zwar weitesgehend das spielbestimmende Team, die sonst massenhaft vorhandenen Chancen blieben eher mangelwahre. „Taktisch geprägtes Spiel“ nennen es die Fachleute wohl. Kurz vor Abpfiff konnten die Mainzer dann leider noch einen viel diskutieren Angriff starten und zum 1:1 Endtstand verwandeln. Subotic hatte während dieses Angriffs mit Eiersalat zu kämpfen und konnte demnach nicht ins Spiel eingreifen, was viele Borussen dazu veranlasste von den Mainzern zu erwarten, dass diese den Ball ins Aus spielen sollten. Aber das taten sie nicht, sondern nutzen die Lücke in der Abwehr zum erfolgreichen Torschuss. Naja, passiert… Ich persönlich habe da schon ganz andere Aktionen gesehen und fand es an sich nicht sooo dramtisch.

Zum kollektiven Ausrasten hat uns jedoch der Mainzer Keeper Wetklo gebracht. Ich hatte es Suddi schon vor der Partie gesagt gehabt und konnte mich später bestätigt fühlen: Ein ehemaliger Kommilitone aus GE-Buer hatte mich vor Jahren schonmal auf Wetklo hingewiesen. Schwerst Königblau soll er sein und nachdem was Samstag abging, dürfte da einiges dran sein. Er gab sich nach dem Ausgleich einem Affentanz hin, jubelte euphorisch in Richtung Süd und zeigte an, dass er seine blaue Trikotfarbe toll fand.  Damit steht dann bei vielen Borussen wieder ein Keeper mehr auf der Hassliste…

Und nun noch ein paar Worte zur Stimmung: Der Gast aus Mainz, der normal über keinen sehr großen Auswärtsmob verfügt,kam mit ca. 7000 Mann angereist. Schon etwas verrückt, wenn man bedenkt, dass bei deren Derbies gegen Lautern und FFM nur ca. 3000 Fans mitreisten. Ein großer Teil der 7000 Leuten scheint aus Klopp-Touristen zu bestehen und dem entsprechend laut war es auch im Gästebereich. Ich habe nicht einmal irgendwas gehört und Bewegung sah man auch nur in kleineren Bereichen des Stehplatzblocks. Ziemlich mieser Auftritt, vor allem wenn man ihn im Verhältnis Masse zu Klasse betrachtet.

Aber der letzte Satz könnte auch die heimische Südtribüne an diesem Tag umschreiben. Es ging nicht so sonderlich viel. Bekannterweise gab es zum letzten Heimspiel hin eine Veränderung an der Soundanlage, die nicht mehr mittig in Block Drölf steht, sondern nun einmal in Block 12 und einmal in Block 13. Damit wird nun auch unseren Stammplatz etwas mehr beschallt und mir speziell in der 1. Halbzeit einige Nerven gekostet hat. Wolle war nämlich nach einer Pause wieder zurück auf dem Vorsängerposten und zeigte leider wie mächtig diese Soundanlage doch sein kann. Zwar ist Wolle ein super Vorsänger und ich freue mich über sein Comeback, jedoch schien es so, als sei sein Taktgefühl nach dieser Pause noch nicht wieder bei 100% angelangt. Oftmals waren die Gesänge aus der Anlage leicht versetzt zu unserem Gesangtstempo und fühlten sich dadurch in etwa so wie ein Schlag in die Fresse an. Alle paar Minuten wurde man beim Singen aus dem Takt gebracht, was nicht wirklich den Spaßfaktor erhöhte.  Aber das wird sich sicherlich bald wieder geben und macht auch deutlich, dass der Job des Vorsängers doch nicht so einfach ist, wie manchmal vermutet wird. In der Zwoten Halbzeit wurde es von der Stimmung und vom Spaß her jedoch besser und ich glaube die neue Soundanlage kann sich nach ein paar Spielen als sehr vorteilhaft erweisen.Insgesamt war es aber sicherlich einer der schlechteren Auftritte der letzten 2 Jahre.

Und sonst? Der Vorsprung beträgt nun durch den Verlust der 2 Punkte „nur“ noch 7 Punkte. Somit hat Leverkusen den Vorsprung nach 10 Spielen in der Rückrunde um 3 Punkte verkürzen können. Also noch kein wirklicher Grund zur Panik und zur Weltuntergangsstimmung, die man mancher Orts wahrnehmen kann.

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