VfB Homberg – RWE

Veröffentlicht: 29. März 2011 von juetty in Fußball mit ohne BVB
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Während die Bichs meinen, dass dieses Spiel keinen Bericht verdient hätte, sehe ich das natürlich vollkommen anders! Alleine schon, weil es eine ganz nette Geschichte um dieses Spiel herum gab. Der VfB Homberg wollte für dieses Spiel eigentlich 2€ „Sicherheitszuschlag“ von jedem Zuschauer nehmen. Also auf gut Deutsch, sich an den 2000 Essenern etwas mehr die Taschen voll machen. Deshalb riefen die organisierten Fans des RWE zum Boykott dieses Spiels auf. Quasi „Kein Neuner für nen Steher“. Erfreulicherweise hat der Boykottaufruf schlußendlich gefruchtet und der VfB Homberg kehrte wieder zu den Ursprünglichen Eintrittsgeldern zurück. Mission gelungen, Daumen hoch!

Diesem Boykottabbruch schloss ich mich natürlich an und so ging es mit der Rot-Weissen Rekener Fraktion ins Stadion nach Homberg, wo neben dem VfB sonst auch noch die Frauen vom FCR Duisburg spielen. Für das Sonntägliche Wetter war das Stadion auch wie geschaffen. Es gab eine Tribüne mit 800 Sitzplätzen und die restlichen Stehplatztribünen bestanden aus feinsten Grashügeln. Also wurde sich in die Sonne geflankt, der Stehplatz zum Liegeplatz umfunktioniert und ganz gemütlich Fussball geschaut. Das ganze hatte irgendwie starken Testspielcharakter. Auch auf dem Platz. Spielerisch war es eher nicht sooo der Hit. Homberg stand hinten drin und RWE hatte wenig Ideen. So dümpelte das Spiel lange Zeit vor sich hin, ehe der RWE in der 70. Minute doch noch zum 1:0 Endstand traf. Da die Fussballmanager von Fortuna Köln zeitgleich in Aachen unter die Räder kamen, dürfen so langsam schon einmal die Rot-Weissen Sektflaschen kalt gestellt werden. Viel kann normal nicht mehr schief gehen…

Dem entsprechend ausgelassen war auch die Stimmung im Essener Bereich des Stadions. Die Ultras rotteten sich mit ein paar hundert Mann auf der Gegengeraden zusammen und erzeugten mit Unterstützung der 400 Roten auf der Haupttribüne noch ganz gute Fussballstimmung. Zumindest in anbetracht der Umstände. So ein Stadion, dass eher einem Sportplatz gleicht, ist ja dann doch schon fast unrockbar. Aber das wurde ganz gut gemeistert:

Die paar Homburgfans gaben sich hingegen die Blöße zuerst eine richtige Kack-Choreo zu zeigen (20-30 Gelbe Pappen) und irgendeine Frau (?) versuchte mit nem Megaphon und einer tollen Piepsstimme den VfB nach vorne zu Singen. Beides hätte man dann auch sofort bleiben lassen können.

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Kommentare
  1. […] Achja, dieser eine Dortmunder war wohl auch wieder da: Juetty […]

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